Hundert Jahre Vereinsgeschichte und sportliche Höhepunkte

1904

Als im Jahr 1904, genau am 2. Juni, der Turnverein Schwaikheim im Gasthaus "Hirsch" gegründet wurde, fügte sich diese Vereinsgründung ein in einen allgemeinen Aufbruch im ländlichen Raum. Die Turnbewegung hatte sich der Übung und Schulung der Körperkräfte verschrieben. Disziplin und Kameradschaft wurden hoch gehalten. Damit haftete dieser Bewegung durchaus etwas Militärisches an. Die ersten Vereine wurden in den größeren Städten gegründet. Hier erfüllten sie mehrere Bedürfnisse der Menschen. Zum einen war da der schlechte gesundheitliche Zustand der Arbeiter in den Städten bedingt durch die schlechten Wohnverhältnisse und den Arbeitsplatz in der Fabrik, zum anderen das Sehnen der Menschen nach Licht, Luft, freier Bewegung und menschlicher Gemeinschaft. Die Gründung der Deutschen Turnerschaft im Jahr 1860 zeigt aber auch, dass Sport, Gesellschaft und Politik nicht zu trennen sind.
Die Gemeinde Schwaikheim erfuhr in den Jahren um die Jahrhundertwende ebenfalls große Veränderungen. Der Bau der Bahnlinie und die Bahnstation Schwaikheim öffneten das Tor zur Stadt, nach Stuttgart. Straßen wurden ausgebaut. Das Rathaus wurde renoviert, die Eichendorff-Schule gebaut. Der elektrische Strom kam in den Ort, ebenso der erste Telefonanschluss und eine Wasserleitung.
Die 45 vom Turnen begeisterten Männer, die den Turnverein gründeten, waren sicherlich eine sehr kleine Interessengemeinschaft in der Gesamtbevölkerung, die

1905

– 1 Jahre nach der Vereinsgründung – 1384 Einwohner zählte. Aber man muss sich vor Augen führen, dass Turnen zunächst eine Angelegenheit der Männer war und Frauen nur als Ehrenjungfern in Erscheinung traten. Der sportliche Beginn des neuen Vereins war äußerst bescheiden. Es fehlte an allem, an Sportgeräten, an einem Turnplatz – in den wärmeren Monaten fand das Turnen unter freiem Himmel statt – und schon gar an einer Halle für die kalte Jahreszeit. Die Vereinsmitglieder mussten persönliche Opfer bringen um notwendige Geräte anschaffen zu können. Die Übungsstunden wurden im Gasthaus "Zum Deutschen Kaiser" abgehalten. Der Austausch mit benachbarten Vereinen wurde gepflegt, und man profitierte so von dort bereits vorhandenen Turnmöglichkeiten.

1912

Man kann die Fahnenweihe im Jahr 1912 sicherlich als einen Höhepunkt in der Geschichte des jungen Vereins ansehen. Die heute noch existierende Fahne, die seit über 30 Jahren von Egon Klotz getragen und gehütet wird, zeigt deutlich, wie Stolz und bescheidene Möglichkeiten zusammen kamen. Anders als bei großen Vereinen ist die Fahne keine seidene sondern besteht aus Baumwolltuch. Die Farben sind noch erstaunlich frisch, wenn auch das Material und die schöne Stickerei deutliche Schäden aufweisen. Da von der Stickerei ganze Partien fehlen, darf man vermuten, dass das Fadenmaterial in Kriegszeiten dringend anderweitig benötigt wurde.

1914

1914 konnte dann nach mühevoller Arbeit die ersehnte Turnhalle bei der Kelter eingeweiht werden. Sie war eine Gemeinschaftsleistung der Mitglieder unterstützt von der Gemeinde. Der erste Weltkrieg setzte jedoch einer weiteren Entwicklung des Vereins ein plötzliches Ende. 21 Turner kehrten aus diesem Krieg nicht mehr nach Hause zurück. Wie viele an Leib und Seele geschädigt heimkamen, lässt sich nur ahnen.

1919

Trotz der schweren Zeit nach dem Krieg, bedingt durch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüche, regte sich schon 1919 das Vereinsleben erneut.

1920

trat der Verein dem Arbeiter-Turn- und Sportbund bei. Es folgten sehr gute Jahre für den Verein. Es war wohl das Drängen der jungen Leute, das zu der Aufnahme des Handballspiels im Jahr 1923 führte. Dies wurde möglich, weil der Verein ein in der Nähe der Turnhalle gelegenes Gelände am Kelterrain als Sportplatz herrichten konnte. Trotz aller Mühen blieb dieser Platz aber ein Provisorium, da er für Ballspiele eigentlich zu schmal war und so nur eingeschränkt gespielt werden konnte. Die stärker in den Vordergrund tretenden Leichtathleten im Verein bekamen allerdings mit diesem Sportplatz großen Auftrieb.

1922

Zukunftweisend für den Verein war sicher die Aufnahme des Jugendsports – 1922 war es das Schülerturnen – und die Gründung der Frauenabteilung im Jahr 1926. Es gab in diesen Jahren zahlreiche Turn- und Sportfeste, Schwaikheimer Sportler nahmen an vielen auswärtigen Wettkämpfen teil. Es gab regen Austausch.

1933

Nachdem eine Erweiterung des Sportplatzes Kelterrain sich als unmöglich erwies, wurde dieser 1933 verlegt in die Lohwiesen. Mit Hilfe der Gemeinde konnten die benötigten Grundstücke gepachtet werden. Das Fußballspiel hatte schon einige Jahre zuvor viele Freunde gefunden. So wurde 1933 die Fußballabteilung gegründet, aber erst 1935 nahm der Turnverein einen geregelten Fußball-Spielbetrieb auf und zwar mit der Jugend. Die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der dreißiger Jahre gingen auch am Turnverein nicht spurlos vorüber. Menschliche Schwächen und Stärken sowie politischer Druck hinterließen ihre Spuren.

1939

Mit dem Kriegsbeginn 1939 begannen schwere Zeiten auch für den Verein. Laut Versammlungsprotokoll vom 11.Februar 1940 waren zu diesem Zeitpunkt bereits 35 Vereinsmitglieder eingezogen worden. Die Liste der nicht Zurückgekommenen ist lang. Obwohl nach der Kapitulation die Militärregierung zunächst alle Vereinstätigkeit untersagte, fanden sich 43 Mitglieder schon am 19.November 1945 zusammen um den Verein neu zu gründen. Wer eine Funktion im wieder gegründeten Verein übernehmen wollte, musste sich allerdings erst einem Zustimmungsverfahren unterziehen.

1946

Schon am 8.September 1946 konnte wieder ein Vereinssporttag durchgeführt werden. Anfang 1947 kam zu Turnen, Leichtathletik, Fußball und Handball eine Schachabteilung dazu, die 1974 den TSV wieder verließ um einen eigenen Verein zu gründen. Der Anlass dürfte unter anderem wohl die Unvereinbarkeit der Bedürfnisse gewesen sein. Die Schachspieler benötigten für ihre Spiele am Sonntag einen großzügigen, ruhigen Raum, den sie in der Gaststätte des alten Wiesentals – davon wird noch berichtet – wohl nicht fanden. Viele Vereinsmitglieder und vor allem die Fußballer erfüllten den Gastraum hörbar mit Leben.

1948

1948 feierte die Handballabteilung ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Turnier, an dem sogar Gastmannschaften aus Baden und Bayern teilnahmen. Bedauerlicher Weise löste sich diese so erfolgreiche Abteilung 1953 dann aber auf.

1949

wuchs der Verein um eine neue Abteilung; 22 Interessierte gründeten die Tischtennis-Abteilung. 1951 Der Wiederaufbau der Turnabteilung gestaltete sich schwierig und langsam. Nach einer Werbeveranstaltung 1951 konnte man jedoch sagen "Die Turner und Leichtathleten sind wieder da". Zahlreiche erfolgreich absolvierte auswärtige Wettkämpfe, Feste im eigenen Ort und das 1953 mit 88 Kindern durchgeführte Kreiskindertreffen zeigten dies eindrucksvoll.

Es ist interessant Sitzungsprotokolle aus dieser Zeit zu lesen. Dazu einige Auszüge:
Am 26. Januar 1952 beschloss der Vereins-Ausschuss die Durchführung einer Faschingsveranstaltung. Dazu wurden die anfallenden Arbeiten wie folgt verteilt:
Heizung: Max Lamparter, Bar und Ausschank: Karl Fuchs und August Armbruster, Plakate und Eintrittskarten: Willi Gseller, Kasse: Willi Gseller und Christian Härdter,
Schnaps und Wein: Helmut Laier und Christian Härdter.
Der Eintrittspreis für die Veranstaltung wurde auf DM 1,50 festgesetzt. Die Abrechnung dieser Veranstaltung ergab einen Gewinn von DM 242,10 (ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer).
Außerdem wurde "um das Zugehörigkeitsgefühl zum Verein zu stärken" beschlossen, von Kindern unter 14 Jahren einen Jahresbeitrag von DM 1,00 zu erheben. Für diese Kinder gab es dann bei der Weihnachtsfeier ein kleines Geschenk – Kekse und Taschentücher.
Der Beschluss zeigte wohl nicht die gewünschte Wirkung, denn ein Jahr später wurde er wieder zurückgenommen, da der zu dieser Zeit existierende Kraftsportverein die Jugendlichen mit Beitragsfreiheit abwarb.
Im Mai beklagte Fußball-Jugendleiter August Mangold, er sei "oft mit 2 oder 3 Spielern auf fremden Plätzen gestanden, weil die Eltern ihre Jungen bei der derzeitigen schlechten Witterung einfach nicht spielen lassen würden". So musste die Vereinsführung die C-Jugendmannschaft aus den Pflichtspielen herausnehmen.
Für den B-Jugend-Torhüter Jürgen Rommel sollten eine Torwarthose und Knieschützer angeschafft werden, die aber Eigentum des Vereins bleiben würden.

1953

Seit 1952 beschäftigte auch der neue Sportplatz den Ausschuss. Da weder die Gemeinde noch der Verein über ein eigenes Sportgelände verfügten, gestaltete sich die Platzfindung schwierig. Man hoffte im Rahmen der anstehenden Feldbereinigung zu einem Ergebnis zu kommen. Am 23. September 1953 konnte Vorstand Beck berichten, dass Bewegung in die Sache kam. Die Landwirte, denen die Grundstücke hinter dem Freibad gehörten, zeigten sich in der Mehrzahl nicht abgeneigt, diese der Kommune und damit dem Verein abzutreten. Im Herbst 1953 wurde auch erstmals über den Verkauf der Turnhalle bei der alten Kelter an die katholische Kirchengemeinde gesprochen. Die Kirchengemeinde sei "als ernsthafter Liebhaber auf den Plan getreten" vermerkt das Protokoll. Vorstand Erich Beck, Karl Müller I, Helmut Laier und als Bausachverständiger Helmut Vogel wurden mit den Vorverhandlungen betraut. Diese Verhandlungen kamen 1954 zu einem guten Abschluss. Die Alte Turnhalle wurde für DM 23.000 verkauft. Auf Grund der Vorschläge und Beschlüsse der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates rechnete man mit dem Neubau einer Turn- und Festhalle in absehbarer Zeit. Die Übungsstunden fanden so lange behelfsmäßig im Gasthaus "Zum Löwen" statt.
Dass es im Verein auch "menschelte" lässt sich ebenfalls ersehen. Es galt ernsthaft einen Spieler zu ermahnen, dessen häufige Rote Karten als vereinsschädigendes Verhalten betrachtet wurde. Und der 1.Vorsitzende sah sich genötigt festzustellen, dass es im Verein keinen katholischen oder evangelischen Sport gibt, sondern nur Sport. Auch in der Sportpolitik war der Vorstand gefordert. Der Landessportbund Württemberg rief 1952 zum Bundestag nach Reutlingen. Dabei sollte die wichtige Frage entschieden werden, ob die Vereine Mitglied beim Landessportbund sind und so viele Sportarten betreiben können wie sie wollen, oder ob die einzelnen Abteilungen Mitglied werden bei den jeweiligen Sportfachverbänden, die dann ihrerseits Mitglieder des Landessportbundes würden. Wer sich mit der Materie etwas beschäftigt hat, weiß, dass es zu einer Kompromisslösung kam. Das Ergebnis ist, dass der Verein jährlich eine sorgfältige Mitgliederstatistik aufstellen muss, wobei jedes Mitglied einer Sportart bzw. Abteilung zuzuordnen ist.
Man kann sagen, dass der TSV Schwaikheim in den Jahren seines Bestehens bis zur Einweihung seines ersten Vereinsheims wohl auch zum "Wirtschaftsleben" in Schwaikheim beigetragen hat. Nicht weniger als zehn (!) verschiedene Gaststätten waren im Turnus die Orte der Vorstands- und Ausschuss-Sitzungen sowie der Jahreshauptversammlungen.

1956

konnte dann der neue Sportplatz beim Freibad eingeweiht werden. Der Vorstand schrieb in der Festschrift zum 50jährigen Jubiläum, das erst zwei Jahre später anlässlich der Platzeinweihung stattfand, man habe gehofft, auch die neue Turn- und Festhalle weihen zu dürfen. Dies sollte allerdings noch bis 1960 dauern. Dann stand mit der Wiesental-Halle eine Turn- und Festhalle unmittelbar neben dem Sportplatz zur Verfügung.

1960

Die Halleneinweihung der Wiesental-Halle und -Gaststätte fand im Dezember 1960 statt. Am Abend vor der Einweihung wurde noch einmal so kräftig bei einer Putzaktion Hand angelegt, dass der Schrubber nicht nur den Schmutz am Boden hinweg fegte, sondern auch einige Lampen an der Decke.
Die erste Ausschuss-Sitzung fand noch im gleichen Jahr, am 30. Dezember in der neuen Vereinsgaststätte statt. Die Tagesordnung war nicht nur umfangreich, es muss den Teilnehmern auch in der neuen Umgebung gefallen haben, denn die Sitzung endete offiziell erst um 0.45 Uhr am Silvestermorgen. Über all die Jahre hinweg bis zum Bau des neuen Wiesentals waren Vereinsmitglieder die Pächter der Vereinsgaststätte und boten einen Ort zum Beisammensein und Feiern.

1973

In den folgenden Jahren wuchs der Verein an Mitgliedern. Die Abteilungen konsolidierten sich. 1973 baute die Gemeinde eine große Halle mit dem anschließenden Schulsportplatz bei der katholischen Kirche. Damit erweiterten sich die Sportmöglichkeiten der Schwaikheimer Vereine beträchtlich. Auch der Eindruck, den die Olympischen Spiele 1972 in München hinterlassen hatten, mochte dazu beigetragen haben, dass Bewegung in die Sportlandschaft kam. Im gleichen Jahr – 1973 – etablierten sich im TSV Schwaikheim zwei neue Abteilungen, die Basketball- und die Volleyballabteilung.

1981

Am 2. Oktober 1981 kam dann noch die sehr aktive Ski-& Snowboardabteilung hinzu. Die Entwicklung des Sports verlief in den nachfolgenden Jahren so stürmisch, dass eine weitere Halle speziell für Ballspiele dringend benötigt wurde.

1988

Für den TSV bedeutete der Bau der Fritz-Ulrich-Halle eine große Neuerung. Es bot sich die Gelegenheit in den Gesamtbaukörper ein neues Vereinsheim zu integrieren. Angesichts der zu erwartenden Kosten gab es heftige Diskussionen in den Gremien des Vereins und unter den Mitgliedern. Auch die Möglichkeit die Wiesental-Halle an die Gemeinde verkaufen zu können und somit einen finanziellen Grundstock zu haben, reichte vielen zur Beruhigung nicht aus. Es waren August und Heiner Strecker, Christian Härdter, Karl Goll und Karl Kölz, die dem 1. Vorsitzenden Siegfried Kölz in der Entscheidung für den Neubau den Rücken stärkten. Die Architekten Gunter Müller und Günter Maier entwarfen das Gebäude; Vereinsmitglieder wie Erwin Eckstein, Franz Kolensky, Egon Klotz und die Brüder Kölz leisteten zusammen mit einigen Helfern die Fliesenlegerarbeiten und einiges an Holzarbeiten. Die Malerarbeiten waren eine Spende von Kurt Schief. Am 27. Mai 1988 konnte das “neue Wiesental” dann eingeweiht werden.
Außer der Gaststätte, die von dem Pächter-Ehepaar Irsigler – und seit 1996 von Carmen Irsigler – übernommen wurde, findet sich im Vereinsheim auch die Geschäftsstelle des TSV – geleitet von Ursula Straube – und ein Jugendraum, der besonders von den Fußballern genutzt wird.

1990

1990 erweiterte der Verein sich nochmals um eine Abteilung. Die Country- und Westernfreunde kamen unter Abteilungsleiter Willi Räse dazu. Diese Abteilung bewährte sich sehr bei der Planung und Durchführung von Festen. Die erfolgreichen Country- und Westernfreunde benötigten jedoch ein Reitgelände. Das konnte der Verein nicht bieten. Dies führte dazu, dass 1996 die Abteilung einen eigenen Verein gründete.
Anfang der 90er Jahre kam im Zuge der Gesundheits- und Präventionsmaßnahmen die Herzgruppe dazu.

1997

waren es in der Turnabteilung die Kurse unter dem Motto "fit und gesund". 1997 Im Laufe der 90er Jahre hatten sich im Land viele Hobby-Fußballgruppen gebildet, die jedoch als Gruppe nicht in einem Verein spielten. Nachdem der Fußballverband sich dieser Gruppen angenommen hatte und sogar eine Württembergische Freizeitfußball-Liga kreierte, wurde den Hobby-Mannschaften geraten, sich mit einem speziellen Status Sport- und Fußballvereinen anzuschließen. Nach anfänglichen Berührungsängsten – die Fußballabteilungen glaubten, die Hobby-Kicker würden ihnen die Spieler abwerben – beruhigte sich die Lage schnell. So kam 1997 der SC Fischer zum TSV Schwaikheim und integrierte sich gut. Die Hobbykicker nehmen gerne an Festen teil und stellen zum Fleckenfest immer eine Mannschaft für die Bewirtung. Auch im Festzug anlässlich des 75 jährigen Jubiläums des Musikvereins waren sie selbstverständlich beim TSV dabei. 1998 1998 dann wurde die Seniorengruppe ins Leben gerufen, die mittlerweile ein fester Bestandteil des Vereins geworden ist. In gleichen Jahr gab sich der Verein auch eine neue Satzung und änderte den alten Namen Turn- und Sportverein Schwaikheim e.V. zu TSV Schwaikheim e.V. 2001 Die immer komplizierter werdende Materie der Steuern und Abgaben – längst nur noch für Fachleute durchschaubar – führte 2001 zur Gründung des “Förderverein TSV Schwaikheim e.V.”. 2002 Im Frühherbst 2002 konnte sich dann die Fußballabteilung besonders freuen. Mit der Einweihung des neuen Kunstrasen-Sportplatzes konnte sie gewissermaßen einen Allwetter- Trainings- und Spielbetrieb aufnehmen. So wurde diese Einweihung bei Kaiserwetter und enormem Besucherandrang gebührend gefeiert.
Mit den vielfältigen sportlichen und geselligen Aktivitäten der Abteilungen und den Unternehmungen des Gesamtvereins ist der TSV Schwaikheim sicher zu einem festen Bestandteil des Lebens in der Gemeinde geworden. Mit knapp 2000 Mitgliedern gehört er im Bereich des Württembergischen Landessportbundes zu den mittelgroßen Vereinen. Nach 100 Jahren hat der Verein mehr Mitglieder als es im Gründungsjahr Einwohner in Schwaikheim gab. Man kann wohl mit Stolz und Dankbarkeit auf das Geleistete zurückschauen, muss aber gleichzeitig auch den Blick in die Zukunft richten, die viele neue Anforderungen stellen wird.

Copyright © 2017 TSV Schwaikheim e.V.. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.